La Dolce Vita
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Sardinien der Fussabdruck Gottes

2. Februar 2013

Die zweitgrösste Insel im Mittelmeer ist Sardinien. 1,7 Millionen Menschen bewohnen die 24‘000 Quadratkilometer grosse, zu Italien gehörende Insel. Ihre Form erinnert an einen Fussabdruck. Sardische Mythen besagen, dass Gott bei ihrer Erschaffung seinen Fuss zu Hilfe nahm und Sardinien mit dem Besten bedachte. Sardinien ist vielseitig, feine Sandstrände laden zum Baden und Entspannen ein und die herrliche Natur ist wie geschaffen für lange Wanderungen und sportliche Ausflüge. Sardinien schaut zurück auf eine lange Geschichte, historische Denkmäler und zahlreiche, mittelalterliche Kirchen und Gebäude begeistern Besucher, die sich für Kultur interessieren.

Sardinien

Sardiniens natürliche Schönheit

Die Landschaften Sardiniens bieten ihren Besuchern eine abwechslungsreiche, steinige Silhouette. Felskämme aus Granit, Schiefergebirge und tiefe Felsschluchten und gewaltige Tropfsteinhöhlen stehen im Kontrast zu immergrünen Macchiasträuchern, tiefblauem Meer und weissen, endlos langen Sandstränden. Die Strände Sardinien mit ihren romantischen Buchten zählen zu den schönsten Stränden der Welt. Pinienbäume, Palmen und eine verschwenderische Blumenpracht, und dazwischen immer wieder spektakuläre Steilküsten, vulkanische Tafelberge mit Weinreben und Olivenbäumen, so präsentiert sich Sardiniens ursprünglich gebliebene Natur den Besuchern.

Sehenswürdigkeiten

Eine Bootstour ist eine wunderbare Gelegenheit, Sardiniens idyllische Badebuchten, die sich gut im Nationalpark Golfo di Orosei verstecken, und die Grotta del Bue Marino zu erkunden. Namensgeber der Grotte sind die scheuen Mönchsrobben, die früher in der Höhle lebten. Im Hafen von Cala Gonone werden die interessanten Bootstouren angeboten. Ein Muss ist ein Besuch der faszinierenden Tropfsteinhöhlen. Die Grotta di Ispinigoli bei Orosei beeindruckt mit dem grössten Stalagmit Europas: 38 Meter misst diese gewaltige Tropfsteinsäule. Die Nuraghen stellen das Wahrzeichen Sardiniens dar. Hierbei handelt es sich um militärische Türme, die etwa 1500 bis 500 v. Chr. entstanden sind. Sie dienten der Überwachung und dem Schutz der Insel vor Piraten und Eroberern. Die gut erhaltenen Überreste des nuraghischen Dorfs Villaggio de Serra Orrios, kurz vor dem Örtchen Dorgali, gestatten einen Einblick in das dörfliche Inselleben vergangener Zeiten. Eine Nuraghe ist hier nicht zu besichtigen, dafür lohnt sich die Weiterfahrt über die bergreiche Insel. Kurz vor Silanus stehen eine Nuraghe und eine kleine byzantinisch-romanische Kirche, die Chiesa Santa Sabina aus dem 11. Jahrhundert.

Bildquelle: Rolf Gollnick  / pixelio.de